Fotoshooting mit Elke Vogelsang von Wieselblitz

Einfach genial, wenn du in zwei dich anschielende Augen blickst, die schwarze, feuchte Hundeschnauze dich fast berührt und die Ohren dich schier anzuwippen scheinen und du doch „nur“ in ein Foto schaust: Dann ist es meistens ein Werk vin Elke Vogelsang, vielen auch bekannt als Wieselblitz.  

Nicht erst seit Zara liebe ich die Fotos von Elke und dank Zara begann ich selbst auch mit der Hundefotografie. Was liegt näher, als von dieser Frau zu lernen und sich aus erster Hand ein paar Tipps zu geben lassen.

Interessante und saubere Fotos  zu machen, ist trotz der technischen Möglichkeiten immer noch keine Selbstverständlichkeit. Und so können ein paar Tipps und Tricks  vom Profi doch nicht schaden. Dank des Sponsorings von Fujifilm – Fujifilm School – war der eintätige Workshop sogar bezahlbar.

Ich fuhr also an einem in Mannheim schönen Sonntagmorgen mit dem ICE los und stieg in einem herbstlichen, nass-trüben Hildesheim drei Stunden später aus. Die Bedingungen waren also alles andere als ideal, aber was soll’s: je schwieriger, umso mehr kann ich lernen, dachte ich mir. Als Location hatte Elke das Clubhaus eines deutschen Schäferhund-Vereins ausgesucht. Die Fotos an der Wand zeugten von einem anderen Stil, als den, den wir lernen wollten und den Elke kultiviert. Der Deutsche Schäferhund hat schließlich nicht witzig, originell oder gar künstlerisch auszusehen.

So wie viele von den Hunden auf Elkes Fotos. Sie ist Autodidaktin und kam beinahe zufällig zur Fotografie. Ihre Hundeporträts – vor allem von ihren drei eigenen Hunden – kennen die meisten, ohne oft zu wissen, wer die Ftoografin ist. Um solche Fotos zu machen,  benötigst man neben dem Wissen um Fotografie, viel Geduld, Super-Leckerlies und Hunde, die mitspielen. Elke vermittelte uns an diesem Tag einiges an Wissen und hatte fotoerfahrene Hunde organisiert, die wirklich total geduldig waren .

Am Vormittag gab es unterhaltsame Theorie, da Elke Kameraeinstellung, Lichttipps und Hundeführung anhand ihrer Fotos erklärte. Vieles sind Grundregeln der Fotografie, die jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, kennt, aber zusammengefügt und auf den „Hund“ adaptiert, war es doch etwas anderes: So wie auf Augenhöhe mit dem Motiv sein, versuchen, den Hund vom Hintergrund zu trennen, auf die Augen zu fokussieren, Bewegung einfrieren und das Licht in das Hundegsicht bekommen.  Das ist ja manchmal schon bei Landschaft, Architektur und Menschen, die man dirigieren kann, nicht so einfach, aber erst bei Hunden…! Zara zum Beispiel schaut wahnsinnig schnell genervt und ist noch nicht besonders geduldig. Anstatt  „Sitz“, „Platz“, „Fuß“ üben wir nun „Stillhalten“, „Ohren aufstellen“ und „interessant dreinschauen“. Hin und wieder gelingt es uns ganz gut, aber da ist noch viel Luft nach oben.

Ich werde mit Zara meinen eigenen Stil finden und mich an den Fotos von Elke erfreuen – der beste Freund des Menschen zaubert diesem auch immer wieder ein Lächeln auf den Lippen.

Danke Elke für den tollen Kurs und die Inspiration.

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