Wie geht es weiter?

Dieser Hund! Was machen wir? Zunächst rufen wir Freunde zu Hause an, die Hunde haben und viel Erfahrung. Erst später begreifen wir, es ist wie mit Diagnosen von Krankheiten: frage vier und du bekommst sechs Antworten. Von totaler Ablehnung und der Infragestellung unseres Verstandes bis zum: einfach ins Flugzeug war alles dabei. Wir waren sehr verunsichert.
Birgit half uns schließlich, indem sie uns empfahl mit der Hundetrainerin Liz zu telefonieren. Es war ein langes, ernüchterndes Gespräch. Quintessenz: wenn wir keinen total traumatisierten Gagahund in Deutschland wollen, dann bleibt Zara erstmal da. Sie schaut sich den Hund und die möglichen Potentiale an und dann sehen wir weiter. Sie könnte den nächsten Tag vorbeischauen – unser Abflugtag – war alles etwas knapp.
Also buchen wir den Flug mit Aufpreis um und fliegen drei Tage später zurück. Drei Tage, die wir mit Zara haben.
Am nächsten Morgen kommt Liz. Sie will einen ihrer Hunde mitbringen, Tasha, den Rhodesian Ridgeback, um Zaras Verträglichkeit mit anderen Hunden zu testen. Der Morgen kann nicht schlechter anfangen. Zwei Boxer jagen Zara über die Finca, der eine packt sie sogar am Genick. Ich sehe sie, schreie und schaffe es, die Hunde zu vertreiben, Zara sucht hinter mir Schutz und in dem Moment weiß ich, ich hätte viel getan…
Zara ist stark und klasse! Trotz dieses miesen Einstiegs in den wichtigen Tag, meistert sie die Begegnung mit Tasha lässig. Sie ist sozial kompatibel. Wir sind erleichtert, doch erfahren gleichzeitig: es gibt noch eine zweite Hürde: Zara muss sich auch mit den beiden anderen Hunden von Liz vertragen. Wir werden es am nächsten Tag beim Social Walk mit weiteren Hunden testen. ..

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